Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus im Medienkontext
Wie prägen Medien unsere Sicht auf gesellschaftliche Konflikte und welche Rolle spielen dabei Vorurteile und Diskriminierung?
Die Medienstelle Augsburg des JFF ist 2026 mit einem neuen Workshopformat zu Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus im Medienkontext gestartet. Das Projekt wird auch im kommenden Jahr 2027 fortgeführt.
In dem 90-minütigen Workshop besucht ein jüdisch-muslimisches Tandem jeweils eine Schulklasse oder Gruppe der Jahrgangsstufen 9 bis 12. Die Teamerinnen schaffen einen Begegnungsraum, in dem die Schülerinnen die Vielfalt jüdischen und muslimischen Lebens kennenlernen und sich mit Vorurteilen, Diskriminierung und unterschiedlichen Lebensrealitäten auseinandersetzen. Dabei geht es insbesondere darum, warum es wichtig ist, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus zusammenzudenken.
Anhand von Beispielen aus Medien beschäftigen sich die Schüler*innen mit Antisemitismus, antimuslimischem und antipalästinensischem Rassismus.
Der Workshop stärkt die Jugendlichen darin, mediale Darstellungen kritisch einzuordnen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und die Wirkung von Medien auf gesellschaftliche Debatten zu reflektieren.
Das Angebot wird aus Mitteln des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Augsburg finanziert. Das Projekt basiert auf dem Konzept „Yad be Yad“ von Kubus e. V., das in Baden-Württemberg umgesetzt wird.
Weiterführender Bericht: Die Augsburger Allgemeine berichtete bereits über das Projekt: Hier geht es zum Bericht.
